gitarrenstimmer — 08.05.11, 09:43:15

73 - Tonhölzer - Palisander und Sumpfesche



Die E-Gitarre und das liebe Holz. Wie viel Einfluss hat das Holz auf den Klang tatsächlich. Welches Holz produziert welchen Klang und warum es nicht DAS Tonholz gibt, in dieser Folge besprochen.

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  1. Kommentar von professor.nat @ May 08, 2011, 20:13

    howdy!

    die erwähnte telecaster ist diesbezüglich ziemlich speziell, denn nicht nur der "ashtray" ... der nur so heißt wenn die platte rundherum hochgebogen ist, denn es gibt aus bespielbarkeitsgründen auch flache brücken die nur hinten hochgebogen sind
    um die saitenreiter zu befestigen ...
    auf was ich eigentlich hinaus wollte ist, dass der bridge tonabnehmer an dem blech befestigt ist und darum die ebenso von euch erwähnte andere klangcharakteristik des bleches mitspielt ...
    dazu kommt, dass bei einigen tele's die saiten durch den korpus gezogen sind (ist eigentlich so üblich) ... aber manchmal auch hinten an dem hochgebogenen blech was den klang noch viel klarer macht und natürlich auch das sustain verändert ...

    die leisten unter der decke heißen übrigens "deckenbalken" dazu kommt noch die fächerbeleistung und das sogenannte futter, sowie decken- und stegfutter ... (laut internet-recherche)

    zur länge von e-gitarren (an meinen eigenen frisch abgemessen):
    tele 98cm
    sg: 101cm
    es335: 107cm
    p-bass: 114cm

    thema mahagonihals auf strat ... mahagoni ist nach meinen erfahrungen einen tick schwerer und das würde die strat kopflastig machen ...

    ja, wir wissen mittlerweile, wie man die gitarre richtig hinstellt ...
    laut matthew mad guitar: mit der saitenseite des halses anlehnen, da durch die "rauheit" der saiten die gitarre nicht so leicht ins rutschen kommt ...
    und was hab ich jetzt gewonnen? habt ihr vl noch ein gitarrenquartett? (mit ner sonderkarte von angus young oder so?)

    geölte hälse ... BITTE NICHT den lack abschleifen, um ihn dann mit mazola-maiskeimöl einzuölen ... ich hab das selbst schon gesehen und das hat anfangs auch gut funktioniert, aber später kamen dann schwarze "dreck"-flecken an den oft gegriffenen stellen ...

    apropos holzbeschaffung ... ich züchte mir jetzt ahornbonsai um dann nach vielen hunderten topfbäumen eine ganze gitarre zusammen leimen zu können ;-)

    und immer fleißig üben!
    professor.nat

    PS: nachdem ich in letzter zeit relativ wenig kommentiert habe möchte ich noch etwas zum gary moore podcast beitragen ... auf http://www.gitarrebass.de gibt's ein special mit allen bisherigen gitarre&bass artikeln über ihn gratis zum download!

  2. Kommentar von messju @ May 08, 2011, 21:10

    Lieber Professor Nat,

    ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar, wie immer sehr bereichernd für unser kleines Gitarrenfreunderadio!

    Und deshalb hier noch ein kleines Schmankerl in Form eines Outtake, als Dankeschön für all diejenigen die so schön hier in die Kommentare schreiben. Toll, dass es euch gibt!:

    http://gitarrenstimmer.podspot.de/files/stadt-land-fluss.mp3

  3. Kommentar von Gibson Player @ May 09, 2011, 01:13

    Schöner Podcast wieder mal ihr habt recht dafür sollte man sich öffter bedanken. Also weiter so!!!

  4. Kommentar von Schneller Tod @ May 27, 2011, 16:11

    Bei der Paula wird die Ahorndecke verwendet, um den Ton knackiger und heller zu bekommen. Der Sound wäre bei einem reinen Mahagonikorpus zu dumpf.

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