gitarrenstimmer — 05.01.12, 19:01:18

87 - Übungsverstärker auf dem iPhone und iPad - AmpKit und iRig



Heute beschäftigt sich messju mad guitar in einer Sonderfolge der Gitarrenstimmer mit den Möglichkeiten mit dem iPhone oder iPad einen Gitarrenverstärker zu simulieren. (Ampkit, IK Multimedia iRig, Peavey Guitar Link, Garage Band)

Hier, wie im Pod versprochen, meine beiden Empfehlungen:
Das APOGEE jam:
Apogee JAM
und die Software AmpKit:
AmpKit

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P.P.P.S. Und hier könnt ihr dem Gitarrenwalther exklusiv ein Loch in den Bauch fragen: http://www.formspring.me/gitarrenwalther

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  1. Kommentar von Saitenlage @ January 06, 2012, 09:20 Hallo Messju,

    erstmal Respekt und Kompliment, dass du auch solo sendest (aus deinem neuen Podcaststudio?) und dich an Produktempfehlungen 'herantraust'.

    Vorab: Ich nutze/nutzte die von dir empfohlene Kombination aus Apogee Jam und Ampkit+ (und iPhone4).
    Nachdem auch ich erst die ernüchternde Erfahrung mit der Qualität von iRig und Ampkit Link machen musste, kann ich dein Fazit über das wahrlich nicht preiswerte Jam nur bestätigen. Ergänzend wäre noch zu erwähnen, dass sich für Mac-Nutzer dank der Möglichkeit des USB-Anschlusses der Preis noch relativiert, da das Jam auch am Rechner als Gitarreninterface eine gute Figur macht. Auf der Webseite von Apogee kann man nachlesen, welche Apps den 30-Pin-Connector von iPhone/iPad/iPod unterstützen, und das sind einige.
    Die Firma IK Multimedia (Amplitube) hat da meiner Meinung nach den Trend total verpeilt und/oder ist so arrogant, dass sie nur ihr Produkt iRig verkaufen wollen. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass ein Update mit Unterstützung des digitalen Eingangs so kompliziert sein soll, dass das Monate in Anspruch nimmt. Komischer Weise unterstützt Ampkit die Schnittstelle seit Anfang an, ohne dass es Interfaces für diesen Connector gab und trotzdem sie ein eigenes Produkt am Start haben (Ampkit Link). Aber das nur am Rande.

    Ampkit ist schon eine schöne App, wenngleich die vielen Amp- und Effektmodelle durch ihre ansprechende Optik insofern blenden, als dass ich manchmal das Gefühl habe, dass sich die diversen 'Ampmodelle' nur durch unterschiedliche Filter und EQs und nicht durch einen wirklich anderen Grundcharakter unterscheiden. Schade auch, dass kein räumliches Gefühl vermittelt wird, da alle Effekte und eben auch Reverbs in Mono sind. Naja, vielleicht ist das der noch fehlenden Rechenpower der iOS-Geräte geschuldet, allerdings 'schafft' z.B. Garageband für iOS das schon.

    Insgesamt muss man schon ein Faible für diese Art der Nutzung haben, auch ich bin da schnell dem Reiz der Technik und des Möglichen erlegen. Wer das Ganze zum Üben nutzen möchte, sollte sich jedoch genau prüfen. Die schöne Optik der App verführt eben auch mehr zum Rumspielen mit dem Touchscreen statt mit den Saiten. Das Zuspielen von Backingtracks ist in Ampkit möglich und erscheint praktisch, jedoch muss man dafür doch seine Aufmerksamkeit sehr auf das Phone lenken ? mal eben zum nächsten Track weiterschalten ist nicht. Auch empfinde ich den Aufbau Gitarre-Kabel-Interface-Kabel-Iphone/unten-Iphone/oben Kopfhörerausgang-Kopfhörer nicht unbedingt handlich.

    Für MICH hat sich für das mobile Üben/Spielen mit Kopfhörern die Amplug-Serie von Vox als praktischer erwiesen (aktuell das neue Twin-Modell, für Clean-Fans absolute Empfehlung), weil ich mich mehr aufs Instrument konzentriere. Die Amplugs bieten zwar nicht dutzende Soundvarianten in einem Gerät, dafür aber die jeweils möglichen in wirklich guter Qualität und sind in der Anwendung wesentlich unkomplizierter, direkter und kompakter.

    Grüße aus Berlin nach Berlin
  2. Kommentar von tomtiger @ January 08, 2012, 01:25 Hallo Messju,

    danke für die Solo-Folge, auch wenn es deutlich gezwungener klang, als wenn ihr zu zweit seid.

    Ich habe Ampkit in der Freeversion getestet und war nicht besonders angetan. Schade dass du Garageband nicht mal probiert hast, denn neben den anderen unzähligen Funktionen sind auch die Gitarrenamps erste Sahne.

    Ich spiele die Gitarre über ein IRiffport (läuft auch über den Dockconnector) und das erwähnte Garageband und bin bisher sehr zufrieden.

    Weiter so und viele Grüße,
    Tom.
  3. Kommentar von messju @ January 08, 2012, 09:41 Hallo Tomtiger,

    Garageband habe ich durchaus angetestet! Ich bin aber alles andere als überzeugt von diesen Verstärkern dort. Deshalb hab ich es auch nicht erwähnt. Es freut mich aber, dass du einen Weg gefunden hast der für dich passt!

    Und danke insgesamt für deinen Kommentar!

    Gruß messju
  4. Kommentar von Markus @ January 08, 2012, 19:41 Abgesehen davon, dass ich die ganzen iOS Amps, Synths etc. eher für Spielerei halte, kann man ein CameraConnector Kit und ein einfaches USB-Audiointerface als "Soundkarte" für das iPad nutzen - ganz ohne Nebengeräusche und mit gleicher Qualität wie die es Apogee Teils.

    Z.B. funktioniert das knapp 10? billige http://www.thomann.de/de/the_tbone_usb1g.htm ganz prima damit.

    Markus
  5. Kommentar von messju @ January 08, 2012, 19:44 Da habe ich leider andere Erfahrungen machen müssen. Will aber nicht sagen, dass es unmöglich ist, nur dass ich es nicht empfehle!
  6. Kommentar von Markus @ January 08, 2012, 20:36 Technisch läuft das aber auf genau die gleiche Technik raus, wie beim Apogee. Beim Apogee handelt es sich um nichts anderes wie ein Camerakit mit einem (USB) Audiointerface. Ich habs hier mit 3 verschiedenen USB-Interfaces ausprobiert und hatte nirgends Probleme mit Nebengeräuschen ( und ich bin pingelig ;-) )

    Lösungen wie das iRig etc., die über die Kopfhörerbuchse laufen kann man ohnehin knicken, da diese auch einen 200Hz Rolloff (Hochpass) hat, um Rumpelgeräusche bei der Sprachübertragung zu vermeiden.

    Markus
  7. Kommentar von Gitarrenverstärker für Anfänger @ May 27, 2016, 22:59 Ich bin aufs iRig nie klar gekommen. Ich glaub ich brauch einfach den Verstärker neben mir, an dem ich die Knöpfe anfassen kann und aus dem ein amtlicher Sound kommt. Selbst beim üben...

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